IT Forensik

Die IT hat in den letzten Jahren eine immer wichtigere Schlüsselfunktion innerhalb des Unternehmens eingenommen. Fällt ein Glied in den Prozessstrukturen aus, so sind nicht selten ganze Betriebsabläufe gestört. Diese Betriebsabläufe können an den verschiedensten Stellen empfindlich beeinflusst oder gar manipuliert werden.

Gerade hier können Mitarbeiter, denen zum Beispiel die Kündigung ausgesprochen wurde, noch massiv in negativer Weise auf die IT einwirken indem sie Dateien oder E-Mails löschen, bestehende Dokumente verändern oder gar sensible Informationen aus dem Unternehemen heraus schleusen. Oder aber Sie haben unwissentlich einen Mitarbeiter unter Vertrag genommen, dessen einzige Motivation der Mitarbeit darin besteht, Wirtschaftsspionage zu betreiben und Ihre kostbaren Firmengeheimisse der Konkurrenz zu veräußern. Vielleicht wird auch Ihr Exchange Server in der Form manipuliert, dass ein- und ausgehende E-Mails in Kopie an nicht bekannte Mitleser versendet werden. Die Möglichkeiten, IT-Strukturen mißbräuchlich zu verwenden sind mannigfaltig. Selbst wenn ein erster Verdacht seitens der Geschäftsführung gehegt wird, sind die meisten Unternehmen selten in der Lage, diesen Verdacht in gerichtsverwertbare Beweise, die im Rechtsstaat für zivil- und strafrechtliche Prozesse essentiell sind, zu verwandeln.

Hier kommt die IT Forensik ins Spiel. Mithilfe der IT Forensik werden Tatbestände erfasst, analysiert und ausgewertet. Dabei ist es egal, ob es sich um die Wiederherstellung gelöschter Dateien, die Rekonstruktion zerstörter Festplattenpartitionen, das Sichten und Auswerten von Log-Dateien oder Rückverfolgung einzelner IP-Adressen handelt - die meisten Täter hinterlassen Spuren. Und diese Spuren gilt es gemäß den vier Phasen der IT Forensik zu verarbeiten:

  1. Identifikation
  2. Sicherstellung
  3. Analyse
  4. Aufbereitung

Hierbei gilt als oberstes Gebot, bestehende Daten nicht mehr zu verändern (z. B. wird mit einer Kopie einer zu untersuchenden Festplatte gearbeitet). Die einzelnen Verfahren zur Sicherstellung der vorgefundenen Ausgangslage sind dann medienbezogen (Kopieren von Festplatten, Ausdrucken von Protokollen).
 

Szenarien, auf die IT oder Computerforensik angewandt werden kann, sind u. a.

  • Einbrüche in Webserver mit oder ohne Datendiebstahl
  • Einbrüche und Manipulation von Mailservern
  • Löschen unternehmensrelevanter Daten
  • Nicht autorisiertes Ausschleusen von Daten aus dem Unternehmen
  • Einschleusen von Schadsoftware ins Unternehmen
  • Wirtschaftsspionage
  • Verschleierung von Geschäftsvorfällen
  • Betrug mithilfe von IT-Systemen
  • Erpressung mit gestohlenen Daten
  • Erhalt anynomer E-Mails mit strafbaren Inhalten
  • Verunglimpfende Darstellungen im Internet (Foren, Facebook etc.)
  • forensische Zuarbeit zur Beweiserhebung und -sicherung in straf-
    und zivilrechtlichen Prozessen
  • Entschlüsselung geschützter Daten

Wir stehen Ihnen in den vorgenannten Vorfällen gerne mit jahrelangen Erfahrungen und einem tiefen Verständnis der Materie zur Seite. Die notwendige Diskretion ist für uns selbstverständlich und unser Agieren innerhalb des Unternehmens unauffällig. Wir unterstützen Sie dabei, den entstandenen Schaden zu identifizieren und eine Basis für Schadenersatz zu schaffen