Remote Desktop Protocol

Das Remote Desktop Protocol (RDP) ist ein Windows-spezifischer Dienst, den Microsoft 1998 mit dem Windows Terminal Server einführte. Die Microsoft-Produkte, die RDP unterstützen sind Windows Windows Server 2008, 2012, 2016 und 2019 sowie Windows 7, Windows 8/8.1 und Windows 10..

Beim Remote Desktop Protocol fungiert ein Rechner als Server, der andere als Client. Auf dem Client wird RDP (mstsc.exe) gestartet und ein Zielrechner eingetragen. Der Benutzer muß sich dann am RDP-Server authentifizieren und kann so den Zielrechner steuern.  RDP leitet die Bildschrim-Ausgaben des Zielrechners auf den Client um. Weiterhin kann eingestellt werden, dass die Soundausgabe ebenfalls umgeleitet wird. Des Weiteren kann in einer RDP-Sitzung optional auf den Drucker sowie die Laufwerke des Clients auf dem Zielrechner zugegriffen werden.

Das Remote Desktop Protocol verschlüsselt seine Verbindungen mit dem RC4-Chiffrieralgorithmus; die Verschlüsselung ist bidirektional. Auf Windows Servern können sich 2 Benutzer gleichzeitig als RDP-User anmelden (Verwaltungsmodus). Sollen weitere User Zugriff erhalten, so sind Client Access Licenses (CAL) für die Terminal Services zu erwerben. Windows 10 bietet genau einen Benutezr Zugriff via RDP ("Remote-Unterstützung").