Server Virtualisierung

Bei der Virtualisierung eines Servers wird die Software von der Hardware mittels einer logischen Schicht (Hypervisor- oder Virtual Maschine Monitor-Layer) separiert. Im Konzept der Server Virtualisierung gibt es einen Host oder Wirt und einen oder mehrere darauf aufsetzenden Gast/Gäste. Die Gäste sind eines oder mehrere Betriebssysteme - auch Instanzen genannt - die auf einem einzigen Rechner gleichzeitig laufen. Diese Instanzen werden auch virtuelle Maschinen (VM) genannt. Sie verhalten sich innerhalb der virtuellen Umgebung genauso 'normal' als würden sie direkt auf der (Host-) Hardware laufen.

Die vom Host zur Verfügung gestellten Ressourcen wie Prozessorleistung, Plattenspeicher oder RAM werden mit dem Hypervisor-Layer auf die virtuellen Maschine aufgeteilt. 

Man unterscheidet folgende Formen der Server Virtualisierung:

  • Komplettvirtualisierung
  • Paravirtualisierung
  • Betriebssystemvirtualsierung

Eine Server Virtualsierung macht dann Sinn, wenn (Server-) Ressourcen überwiegend ungenutzt im Idle-Status vor sich hin dümpeln. Firmen, die z. B. sowohl einen Exchange-Server als auch einen SQL-Server einsetzen, nutzen diese meist nicht durchgängig bis an die Grenzen der Kapazitätsauslastung. Aus ökonomischer Sicht spricht das für eine Virtualisierung beider Software-Server auf einer Hardware.

Die Vorteile der Server Virtualisierung liegen klar auf der Hand:

  • optimalere Auslastung von Ressourcen
  • Kostenreduktion
  • hohe Verfügbarkeit
  • erhöhte Sicherheit
  • erleichterte Administration
  • bessere Energieeffizienz

Die wichtigsten Anbieter von Virtualisierungs-Software sind Citrix (XenServer), VMware (ESX / ESXi / vSphere 5 / 6.5 / 6.7 / 7) sowie Microsoft (Hyper-V). Wünschen Sie weitere Informationen bezüglich der Virtualisierung von IT-Ressourcen in Ihrem Unternehmen, freuen wir uns auf Ihre Anfrage.