Remote Access oder Fernwartung beschreibt den Fernzugriff von außerhalb des Firmennetzwerkes auf intern gelagerte Ressourcen (Server, Router, Drucker, Speichermedien) des Unternehmens.
Ein Grund für die Anwendung von Fernwartung bzw. Remote Access-Technologien ist der kostengünstige und schnelle Support für das Firmennetzwerk. Wir haben so die Möglichkeit, bei auftretenden Problemen im PC-, Server- oder Netzwerkbereich, kurzfristig und effektiv zu agieren. Gerade Workstations und Server, die mit Microsoft Windows ausgestattet sind, bringen hier eigene Bordmittel wie das Remote Desktop Protocol (RDP) mit.
Es ist heute in 80-90% der Fälle nicht mehr notwendig, einen Mitarbeiter für den Server- oder Netzwerk-Support persönlich vor Ort zu schicken. Denn es gibt mächtige Software-Lösungen, die uns die gleichen Möglichkeiten bieten, Sie zu supporten, als säßen wir an einem Rechner Ihres firmeninternen Netzwerkes. Den Fernzugriff bzw. Remote Access realisieren wir entweder über eine Einwahlverbindung (Dial-In Connection) via ISDN oder mittels geschützter VPN-Verbindungen via Internet. Dabei kommen getunnelte Verbindungen (L2TP/IPSec) oder auch das Windows-eigene Remote Desktop Protocol (RDP) zum Tragen.
Eine weitere Möglichkeit des Remote Supports bieten Software-Applikationen wie Teamviewer oder Netviewer. Hierbei lädt der Hilfesuchende ein kleines Programm aus dem Internet herunter und führt es auf seinem Computer aus. Dieses Programm zeigt kurz nach dem Start eine ID sowie ein Kennwort an. Beide Informationen werden dem Support mitgeteilt, der daraufhin eine verschlüsselte Verbindung zum gegenüber aufbauen und diesen unterstützen kann. Die Berechtigungen, die dem Support gewährt werden sollen, können individuell eingestellt werden (Übertragung des Bildschirms, Filetransfer, Sperren von Benutzereingaben).